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Katja Krone

So bin ich zum Yoga gekommen:

Um flexibler und geschmeidiger zu werden und vor allem ohne dabei meine Komfortzone verlassen zu müssen, meldete ich mich nach der Geburt meiner zweiten Tochter zu einem Hatha-Yogakurs für Fortgeschrittene an. Ich nahm an, meine Yogaerfahrungen während der Schwangerschaft würden ausreichend für ein höheres Level sein. Es war ein warmer, sonniger Frühlingstag, als ich neugierig und zuversichtlich  zu meiner ersten richtigen Stunde aufbrach. Während der gesamten anstrengenden Praxis offenbarte sich allerdings nur einen Gedanke  sehr laut, beharrlich und trotzig: Was? Das soll Yoga sein?  Meine Yogalehrerin hatte aufmerksam beobachtet, wie verzweifelt und überfordert ich versuchte, meine ungelenken Körperteile zu koordinieren und sagte nach der Praxis zu mir „Katja, Yoga wird dir gut tun, aber ich denke, es ist sinnvoller, wenn du erst einmal in den Anfängerkurs kommst.“  Auf dem Heimweg schien die Sonne. Es war warm. Es roch nach Frühling und Aufbruch. In mir breitete sich ein unglaublich lebendiges Glücksgefühl aus.

Warum ich Yoga unterrichte:

Als kleines Mädchen besuchte ich mit meiner Mutter einmal eine Weihnachtsfeier. Der gesamte Betrieb hatte sich versammelt, eine Band sorgte für Unterhaltung, eine Moderatorin führte durch den Abend. Alle Kinder hatten die Möglichkeit, auf die Bühne zu gehen und Weihnachtslieder zu singen. Meine Mama ermutigte auch mich immer wieder, die Bühne zu betreten. Schon der Gedanke vor all den Menschen zu singen, ließ mein Lampenfieber wachsen. Im Laufe des Abends gab meine Mama auf und ohne dass sie es bemerkte, nahm ich all meinen Mut zusammen und ging nach vorn auf die Bühne. Im Scheinwerferlicht sang ich – erst allein, dann setzte das Schlagzeug ein, die Gitarre kam dazu und der Bass begann zu spielen.

Ähnlich gestaltete sich mein Weg zur Yogalehrerin. Aus einem tiefen Interesse mehr über Yoga zu erfahren, befand ich mich plötzlich in einer Ausbildung zur Yogalehrerin. Umgeben von gestandenen Yogis und Lehrerinnen war es mir jedoch unvorstellbar, einmal selbst zu unterrichten. Aber wie schon als kleines Mädchen nahm ich all meinen Mut zusammen, um das scheinbar Unvorstellbare auszuprobieren.

Was mir in meinen Stunden wichtig ist:

Die innere Einstellung. Die Ausrichtung. Die Aktion. Die 3 As im Anusara Yoga. Yoga begeistert mich in all seiner Komplexität. Genau diese Begeisterung und Freude versuche ich zu teilen und zu vermitteln. Ich bewege mich in einer Klasse gern zwischen den Polen – detailliert und wärmend – und vor allem raus aus der Komfortzone.

Wenn ich als Asana reinkarniert werden würde, wäre ich…

Eka Pada Koundinyasana II

Prägende Stationen meiner Ausbildung:

  • 2011-2013 Anusara® Yoga Immersion bei Lalla und Vilas
  • 08/2013 Teil 1 der Anusara® Yoga Lehrerausbildung nach dem Standard der

Yoga Alliance RYT 200 auf Rügen bei Lalla und Vilas

  • 02/2015 Teil 2 der Anusara® Yoga Lehrerausbildung (02) nach dem Standard der

Yoga Alliance RYT 200 in Berlin bei Lalla und Vilas

  • 09/2016 Workshop „ Energy Highways – Yoga als Therapie und Hilfe zur

Selbsthilfe“ bei Lalla und Vilas

  • 02/2017 Workshop „Asanas – Gewusst wie“ bei Lalla und Vilas
  • 11/2017 Workshop „Hands On“ bei Lalla und Vilas